
Kinder- & Jugendlichen-Psychotherapie
Ich behandle Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 21 Jahre. Tel. 0341 – 90 98 60 71
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie
Es gibt im Leben immer wieder Situationen, die Einen allein oder als Familie ins Wanken geraten lassen und manchmal auch vom Weg abbringen. Das geht jedem von uns so. Zuweilen merkt man es gleich, und manchmal erst etwas später. Diese kleinen Stolpersteine können normale Entwicklungsaufgaben (z.B. Übergänge in den Kindergarten, die Schule, die Pubertät, das Studium oder das Berufsleben) in bestimmten Altersspannen sein. Oder auch Ereignisse, die man nicht vorhersehen konnte (z.B. familiäre Konflikte, Krankheit, schwieriges schulisches Umfeld, Tod, Trennung, Ablösung von Zuhause, frühe Elternschaft).
Manchmal entwickeln sich Auffälligkeiten oder Symptome, zunächst schleichend oder aber auch ganz plötzlich und sehr massiv. Wir können gemeinsam nach Ursachen und Möglichkeiten der Bewältigung suchen.
Ich kann Ihnen dabei helfen, den Weg zu finden oder den Weg einzuschlagen, den Sie gern gehen möchten. Was ich dafür brauche ist die Motivation, etwas verändern zu wollen und die Offenheit, neue Wege zu gehen. Auch Angst davor ist etwas ganz Normales. Als Psychotherapeutin rege ich Sie zu neuen Blickwinkeln an. Die Perspektive zu verändern, jene des Kindes oder Partners einzunehmen oder auch den Blick auf sich selbst zu ändern, kann wegweisend sein.
Ich stehe Ihnen dabei zur Seite. Bei Bedarf werden Kindergärten, Schulen, Beratungsstellen oder andere Bezugspersonen in meiner Praxis an einen Tisch geholt, um Sie zu unterstützen.
Säuglings- und Kleinstkindalter
Manchmal haben Eltern das Gefühl, keine Beziehung zu ihrem Kind zu haben oder am Rande der Erschöpfung zu stehen. Eventuell gehen Schlafprobleme, Probleme beim Essen, Probleme bei der Sauberkeitserziehung oder Trotzphasen Ihrer Meinung nach über das hinaus, was Sie für angemessen halten.
Kindergartenalter
(ab 3 Jahren)
Im Kindergartenalter kommen auf Ihr Kind neue Anpassungsschritte zu. Es muss lernen, sich an Regeln zu halten und sich in eine Gruppe einzufinden.
Vielleicht nässt Ihr Kind auch ein oder hat Wutanfälle, mit denen Sie nicht umgehen können.
Grundschulalter
(ab 6 Jahren)
Mit Beginn der Schule muss sich Ihr Kind in eine neue Gruppe einfügen und an die Regeln der Lehrer halten. Das Lernen und das Zeigen des Gelernten stellt eine große Herausforderung dar. An die Kinder werden dabei oft hohe Erwartungen gestellt, die manche Kinder nicht erfüllen können. Sie reagieren mit Aggression, Rückzug oder Angst.
Jugendliche
(ab 11 Jahren)
In der Pubertät steht manchmal alles Kopf. Alles erscheint irgendwie durcheinander. Du verstehst die Welt nicht mehr, alle nerven nur noch – besonders die Eltern und Lehrer. Du fühlst Dich allein und ohne Rückhalt. Du hast vielleicht Gedanken, dass Dein Leben nichts mehr wert ist.
Du wünschst Dir vielleicht, tot zu sein oder verletzt Dich selbst. Vielleicht leidest Du auch unter zwanghaften Gedanken oder Handlungen, fühlst Dich überfordert mit schulischen Dingen oder weißt gar nicht, wofür Du das eigentlich alles tust. Es entsteht das Gefühl von Angst, Ungenügendsein oder Aggression gegenüber Anderen.
Für Sie als Eltern und für Dich ist diese Lebensphase eine herausfordernde Zeit. Aber sie hält viele Möglichkeiten bereit.
Frühes Erwachsenenalter
(18-21 Jahre)
Nun ist die Schule beendet oder es steht ein BVJ oder eine andere berufliche Maßnahme an. Vielleicht machen Sie auch geradeAbitur und haben das Gefühl, im Stress zu versinken.
Eltern und Lehrer nerven vielleicht mit Fragen zur Berufsfindung.
Es ist die Lebensphase der Ablösung von Zuhause, der beruflichen Sinnsuche, der Suche nach einer Ausbildungsstelle oder nach einem geeigneten Studium. Manchmal weiß man auch einfach gar nicht, wo es hingehen soll und was wirklich der eigene Weg ist.
Gruppenangebote
Entspannungskurse für Kinder und Jugendliche
“Entspannung ist die Fähigkeit, auch dann in die Ruhe zu kommen, wenn die äußeren Umstände dem eigentlich entgegenstehen.”
In unserer heutigen Gesellschaft bekommen neben Erwachsenen auch Kinder zunehmend Zeit- und Leistungsdruck zu spüren. Sie sind häufig mit den vielfältigen Anforderungen in Familie, Schule und Freizeit überfordert.
Je früher Kinder lernen, Stress zu erkennen und diesem entgegenzuwirken, umso besser können sie auch später mit stressauslösenden Situationen umgehen.
In altersgemäß aufbereiteten, kleinen Gruppen oder in Einzelkursen lernen die Kinder Elemente aus verschiedenen bewährten Entspannungsmethoden kennen.
Dazu gehören:
- Autogenes Training
- Progressive Muskelentspannung
- Fantasiereisen
- Atemübungen
- Körperübungen
- Stilleübungen
- Klangspiele
Dabei geht es vor allem um das spielerische Entdecken und Erforschen von Entspannung. Fragen wie
- Was tut uns gut?
- Wie fühlt sich Entspannung an?
- Wie lässt sich Entspannung in den Alltag integrieren?
- Wann macht es Sinn?
werden altersentsprechend erarbeitet.
Dadurch gelingt es, dass die Kinder Ruhe und Geborgenheit erfahren. Sie werden sensibler für die Körperwahrnehmung. Aufmerksamkeit, Konzentration und Selbstwertgefühl werden gesteigert. Durch die Zusammenarbeit in den Gruppen erhöht sich auch die soziale Kompetenz.